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Im Internet wimmelt es von Händlern, die
Fälschungen vertreiben
und dabei immer professioneller vorgehen. Besonders dreist ist, wenn sie
sich als
autorisierte Verkäufer eines Markenprodukts ausgeben und ihre
Internet-Adressen den
Namen des bekannten Herstellers beinhalten, um einen seriösen Anschein
zu erwecken.
Wie OpSec Security in diesem Monat gemeldet wurde, scheint dies auch die
Masche des
Betreibers der Seite monclerdaunenjacke.com zu sein. Dies veranlasste
die
Markenschutz-Experten, ihn mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“
für den Monat
März auszuzeichnen.
Der Online-Shop monclerdaunenjacke.com bietet Jacken und Stiefel des
italienischen
Modeherstellers Moncler zu Schnäppchenpreisen an und wirbt mit einer
einwöchigen Lieferzeit
und einem sicheren Einkauf. Dass sich die verlockend klingenden Angebote
jedoch – zumindest
in einigen Fällen – als Fälschungen entpuppten, zeigen eine
Verbrauchermeldung sowie
Erfahrungsberichte in Internetforen. So schildert ein Verbraucher, dass
er die Jacke, die er für
209 Euro gekauft hat, erst nach 14 Tagen erhielt und sie aus China
verschickt wurde. Zudem
deuteten ein schlecht aufgenähtes Logo, ausgeleierte Bündchen und lose
Knöpfe auf eine
minderwertige Qualität hin. Durch einen Vergleich mit einem
Originalprodukt im stationären
Handel konnte die erworbene Jacke schließlich als Fälschung
identifiziert werden, so dass in
diesem Fall von Betrug ausgegangen werden kann. Als der Verbraucher
daraufhin die Ware
reklamieren und zurückschicken wollte, stellte er fest, dass der
Online-Shop entgegen der
gesetzlichen Vorschrift über kein Impressum verfügt, lediglich über eine
Kontakt-E-Mail-Adresse.
Auf seine Mail erhielt er jedoch keine Antwort. Aufgrund der fehlenden
Informationen zum
Betreiber der Seite haben Kunden kaum eine Möglichkeit, direkten Kontakt
zum Verkäufer
aufzunehmen. Eine Verbindung zum Originalhersteller ist höchst
unwahrscheinlich, so dass
wettbewerbsrechtlich gesehen auch Markenrechtsverstöße vorliegen
könnten.
„Der Betreiber dieses Online-Shops ist aus unserer Sicht besonders
dreist, da er den guten
Namen eines Markenherstellers missbraucht und Verbrauchern aufgrund der
teuren
Fälschungen hohe finanzielle Schäden zufügt“, sagt Mecky Imkamp,
Marketing Managerin bei
OpSec Security. „Auch wenn eine Website auf den ersten Blick seriös
erscheint, raten wir
Verbrauchern, nicht nur die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu lesen,
sondern auch darauf
zu achten, ob es ein vollständiges Impressum gibt und wo die Firma ihren
Sitz hat.“
Über die Initiative „Das Schwarze Schaf“:
Um auf unlauteren Handel im Internet und die kriminellen Methoden von
Internetbetrügern aufmerksam zu machen und Verbraucher vor den dreistesten Betrügern und
Betrugsmaschen
im Internet zu warnen, haben die Mitarbeiter von OpSec Security im April
2006 die Initiative „Das
Schwarze Schaf“ ins Leben gerufen. Seitdem zeichnen sie monatlich die
dreistesten
Rechtsverletzungen im Internet mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze
Schaf“ aus. Dazu wählt
OpSec aus allen gemeldeten Fällen von Verbrauchern und Firmen den
frechsten Fall aus und
ernennt ihn zum „Monatsschaf“. Einmal jährlich ernennt dann eine Jury
namhafter Vertreter aus
Politik und Wirtschaft aus allen „Monatsschafen“ ein „Jahresschaf“.
Veröffentlicht werden die
Schwarzen Schafe auf der Homepage www.das-schwarze-schaf.com.
Verbraucher und Unternehmen können OpSec ihre persönlichen Schwarzen
Schafe per Fax
unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die
Adresse schwarzesschaf @
opsecsecurity . de schicken. Weitere Informationen gibt es unter
www.das-schwarzeschaf.com.
Über OpSec Security:
Die OpSec Security GmbH (vormals P4M GmbH – Die InternetAgenten) mit
Sitz in München
gehört zur OpSec Security, Inc., einer 100-prozentigen Tochter der OpSec
Security Group plc
(London AIM: OSG). Als weltweit führender Anbieter von
Anti-Fälschungstechnologien sowie von
Lösungen und Dienstleistungen für Off- und Online-Markenschutz ist OpSec
für mehr als 300
Unternehmen unterschiedlicher Branchen und für über 50 Regierungen
weltweit tätig. Die
OpSec Gruppe betreibt Produktionsstätten und Forschungseinrichtungen in
den USA und in
Großbritannien und agiert auf dem amerikanischen, europäischen und
asiatischen Markt.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.opsecsecurity.de
Pressekontakt:
ZPR GmbH
Dagmar Ungnad
Kanalstraße 38
22085 Hamburg
Tel: 040-29 81 35-17
E-Mail: dagmar.ungnad @ z-pr . de
Web: www.z-pr.de |