Die exzessive Nutzung von PC- oder Online-Spielen, ausgiebiges
Plaudern in Chats, das häufige Aufrufen von und Posten in Foren oder der
übermäßige Konsum pornografischer Websites – Online- und Computersucht
hat viele Gesichter. Medien sind fester Bestandteil unseres Alltags
geworden und ihre Nutzung vereinfacht nicht nur das Berufsleben in
weiten Teilen.
Die Nutzung online- und computerbasierter Dienste kann
jedoch auch zur Gefahr werden und in die Abhängigkeit führen, da sind
sich Experten einig. Auch wenn für das Phänomen Online- und
Computersucht noch kein einheitlicher wissenschaftlicher Begriff und
auch keine einheitliche Definition gefunden wurden. Doch was
unterscheidet die normale Nutzung des Computers und Internets von der
krankhaften? Wann ist deren Gebrauch als exzessiv zu bezeichnen?
Grundsätzlich gilt:
Wer in seiner Freizeit regelmäßig mehrere Stunden täglich am PC spielt,
chattet oder im Internet surft und dabei sich selbst und sein soziales
Umfeld vernachlässigt, gilt als süchtig oder zumindest stark
suchtgefährdet.